Schriftarten und ihr Einsatzgebiet

Es gibt Schriften mit und ohne Serifen. Dies sind die kleinen Verzierungen am Ende eines Strichs wie z.B. bei Times, Garamond, Baskerville, usw. im Gegensatz zu »unverzierten« Schriften wie Arial und Trebuchet. Welche nun besser lesbar ist, daran scheiden sich die Geister. Entscheidender für den Lesefluss ist die Form der Buchstaben, ihr Abstand zueinander, die Strichdicke, usw. Die Kombination aus allem ergibt dann ein angenehmes oder störendes Schriftbild.

Prosa wird in der Regel mit Serifen gesetzt, wissenschaftliche Arbeiten und Bücher verwenden höchstens im Fließtext eine Serifenschrift, in Abbildungen und meist auch als Bilduntertitel werden schnörkellose, serifenlose Schriften eingesetzt.

Fonts mit dicken Strichbreiten sind in Fließtexten immer schlecht zu lesen und sollten dazu nicht herangezogen werden.

Oft verwendete Schriftarten

Alle unten aufgeführten Schriften können Sie sich hier herunterladen und ausdrucken, um einen direkten Vergleich zu haben: Fonts.pdf

Times New Roman wurde für den Zeitungsdruck entwickelt, Courier für die Schreibmaschine und Arial für den Monitor, sodass man auf diese bekannten Schnitte verzichten sollte.

Mit Serifen

Garamond, Constantia, Book Antiqua, Lucida Bright, Georgia, Calisto MT.

In Werken wie z.B. Kinderbüchern oder Fantasy ist auch ein weniger klassischer Schnitt nicht unüblich: Bookman Old Style, Footlight MT.

Ohne Serifen

Century Gothic, Lucida Sans, Corbel, Franklin Gothic, Gill Sans MT, Verdana.