Einsatz von Fotos und anderen Grafiken

Wenn Sie nicht genau wissen, was Pixel sind, lesen Sie bitte zuerst den einführenden Artikel im Bereich Grundwissen: Bilder – Pixel & Co.

Formate

Für eBooks werden die Bildformate jpg, png und gif verwendet. Eine tiff-Datei ist zwar höher aufgelöst, aber weniger komprimiert und verbraucht zu viel Speicherplatz.

Größe von Bildern

Bilder wirken beim Erstellen eines eBooks auf dem Bildschirm immer wesentlich dominanter als hinterher auf den kleineren Displays der eReader, Tablets oder Smartphones. Wer neu in die Materie einsteigt, stellt seine Fotos oder Diagramme erfahrungsgemäß IMMER zu klein dar. Bedenken Sie, dass auf den handelsüblichen eReadern wie Kindle Paperwhite, Tolino und Kobo die Textbreite nur ungefähr 8 cm beträgt, schon ein Bild, das über die Hälfte der Seite geht, ist kleiner als 4 cm (Abstand zum Text mit berücksichtigt).

Als Faustregel gilt für die Breite eines Fotos relativ zur Seitenbreite:

✻  Fotos und Diagramme  – 50 %, 80 % mittig oder 100 %

✻ Symbole – 30 %

✻  Piktogramme – 20 %

Nur Bilder, die in Relation zur Breite sehr hoch sind, können auch mit 40 % auskommen, normale mit einem Verhältnis zwischen 4 : 3 und 16 : 9 wirken fast immer verkümmert.

Maße von Grafiken

Da ein eBook auf einem mobilen Gerät nicht zu viel Speicherplatz verbrauchen sollte, ist es besser, den Speicherbedarf von Bildern und Grafiken nicht unnötig groß zu halten.

Bei Tablets und Smartphones besteht die Möglichkeit, auf ein Bild zu tippen und dieses dadurch auf die Größe des Displays zu skalieren, um sich Details genauer ansehen zu können. Ist eine Grafik interessant genug, um vom Leser im Detail betrachtet zu werden, sollten Sie eine höhere Pixel-Anzahl wählen als z.B. bei Fotos, die zur Illustration bestimmt sind, aber zu unwichtig, um sie näher zu betrachten.

✻  wichtige Grafiken zur Vergrößerung – längste Seite 800 px

✻  Grafiken 80 bis 100 % – längste Seite 500 px

✻  Grafiken 50 % – längste Seite 300 px

✻  Symbole – längste Seite 100 bis 200 px

✻  Piktogramme – längste Seite 80 bis 100 px

Verhältnis von Bildgröße zu Textmenge

Ist zu wenig Text zwischen zwei Bildern vorhanden, kommt es zu unschönen Überlappungen.

Am meisten Text braucht man logischerweise bei Bildern im Hochformat, Bilder im Querformat verbrauchen weniger Zeilen und benötigen daher auch weniger Text, der den Raum daneben ausfüllt.

Querformat ist günstiger als Hochformat.

Je schmaler ein Bild ist, desto mehr Fläche bleibt frei, die mit Text gefüllt werden muss, bevor das nächste kommen darf.

Schmales Bild – viel Text notwendig

Breites Bild – wenig Text notwendig

Da die geforderte Textmenge davon abhängt, wie groß die Schrift eingestellt ist, welches Seitenverhältnis eine Grafik hat und welche Seitenbreite sie einnimmt, kann man nur sehr ungefähre Angaben zu der Anzahl an Zeichen machen, die ein Überschneiden verhindern. Im Schnitt sind es 800 bis 1200 (inkl. Leerzeichen).